Ab dem Jahr 2027 wird die Pflegefachassistenz in Deutschland neu geregelt. Erstmals gilt dann eine bundesweit einheitliche Ausbildung mit klar definierten Aufgaben und Kompetenzen. Für viele Menschen eröffnet sich damit ein neuer, strukturierter Einstieg in die Pflege – auch ohne klassische Pflegefachausbildung.
Doch was genau ändert sich, welche Aufgaben übernimmt die Pflegefachassistenz künftig und für wen ist dieser Berufsweg interessant?
Warum wird die Pflegefachassistenz reformiert?
Bisher unterscheiden sich Pflegeassistenz-Ausbildungen stark je nach Bundesland:
- unterschiedliche Ausbildungsdauer
- unterschiedliche Berufsbezeichnungen
- unterschiedliche Befugnisse
Das führte zu Unsicherheit für:
- Pflegekräfte
- Pflegedienste
- Bewerberinnen und Bewerber
Mit der Reform verfolgt der Gesetzgeber klare Ziele:
- bessere Vergleichbarkeit
- mehr Attraktivität des Berufs
- Entlastung von Pflegefachkräften
- langfristige Sicherung der Pflegeversorgung
Was ist die Pflegefachassistenz ab 2027?
Die Pflegefachassistenz wird ab 2027 ein eigenständiger, bundesweit anerkannter Pflegeberuf unterhalb der Pflegefachkraft.
Geplante Eckpunkte:
- einheitliche Ausbildungsdauer (voraussichtlich ca. 18 Monate)
- bundesweit gültiger Abschluss
- klar definierte Aufgabenbereiche
- praxisnahe Ausbildung
- gute Anschlussmöglichkeiten zur Pflegefachkraft
Welche Aufgaben übernimmt die Pflegefachassistenz künftig?
Ein zentraler Bestandteil der Reform:
👉 Pflegefachassistenzkräfte übernehmen mehr pflegerische Tätigkeiten als bisher, jedoch immer im Rahmen klarer Vorgaben und unter Verantwortung der Pflegefachkraft.
Mögliche Aufgaben:
- Unterstützung bei der Grundpflege
- Durchführung standardisierter Pflegemaßnahmen
- Beobachtung des Gesundheitszustands
- Dokumentation pflegerischer Leistungen
- Mitwirkung bei medizinisch-pflegerischen Tätigkeiten
- enge Zusammenarbeit im Pflegeteam
Wichtig:
Die Pflegefachkraft bleibt weiterhin für Pflegeplanung, Steuerung und Verantwortung zuständig.
Pflegefachassistenz vs. Pflegefachkraft – der Unterschied
| Pflegefachassistenz | Pflegefachkraft |
|---|---|
| kürzere Ausbildung | 3-jährige Ausbildung |
| unterstützende & delegierte Tätigkeiten | volle Pflegeverantwortung |
| praxisnaher Einstieg | vertiefte Fachkompetenz |
| gute Einstiegschance | Leitungs- & Spezialfunktionen |
Die Pflegefachassistenz ersetzt keine Pflegefachkraft, sondern ergänzt sie sinnvoll.
Für wen ist die Pflegefachassistenz besonders interessant?
Die neue Ausbildung richtet sich unter anderem an:
- Quereinsteiger:innen
- Menschen mit Interesse an Pflege, aber ohne klassische Ausbildung
- Wiedereinsteiger:innen
- Personen, die später Pflegefachkraft werden möchten
- Menschen, die praxisnah arbeiten möchten
Die Pflegefachassistenz kann ein bewusster Einstieg oder Zwischenschritt sein.
Übergangs- und Entwicklungsmöglichkeiten
Geplant sind:
- Anerkennungsregelungen für bereits tätige Pflegehilfs- und Assistenzkräfte
- Anrechnung vorhandener Qualifikationen
- Möglichkeit, später die Ausbildung zur Pflegefachkraft anzuschließen
Damit entsteht ein durchlässiges System mit Entwicklungsperspektiven.
Bedeutung für die ambulante Pflege
Gerade in der ambulanten Pflege spielt die Reform eine große Rolle:
- bessere Aufgabenverteilung im Team
- Entlastung der Pflegefachkräfte
- stabilere Dienstpläne
- mehr Zeit für komplexe Pflege
Einstieg in die Pflege – eine Perspektive mit Zukunft
Die Pflegefachassistenz ab 2027 bietet:
- einen klar geregelten Einstieg in die Pflege
- einen anerkannten Berufsabschluss
- Sicherheit und Perspektive
- sinnstiftende Arbeit mit Menschen
Für viele ist sie der erste Schritt in einen Beruf mit Zukunft.
Arbeiten in der ambulanten Pflege – auch mit Perspektive
Als moderner ambulanter Pflegedienst begleitet Curatun neue Mitarbeitende offen, strukturiert und transparent – egal ob Fachkraft, Assistenz oder Quereinsteiger.
Wenn du Interesse an einem Einstieg in die Pflege hast oder dich beruflich neu orientieren möchtest, beraten wir dich gerne.
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